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Vier freistehende Glaskuben beinhalten Einzelobjekte, die (Zwischen-)Ergebnisse der kontinuierlichen Naturgeschichte (Evolution) darstellen, in die auch die menschliche Spezies eingebettet ist.

Die Objekte bestehen jedes für sich, lassen im Kontext zueinander jedoch erkennen, dass sie als Beispiele organischer und anorganischer, lebender und unbelebter Materie wie Vertreter unterschiedlichster Seinswelten und damit auch zeitlicher Existenzräume wirken. Segmente anthropogener Historie erscheinen in der Gesamtheit des Existierenden (Eden?) nicht harmloser, berühren sie uns doch ungemindert, womöglich aber dieseitiger. Die Elemente, jeweils aus Stahlsockel, Objekt und Glaskubus, sind so positioniert, dass sie in ihrer Gesamtheit einen Kubus mit Seitenlänge 90cm bilden, in der Mitte kreuzförmig geteilt.

• 4 Glaskuben, einseitig offen, Seitenlänge 40cm
• 4 Stahlsockel, jeweils mit Deckplatte, geschweißt, Höhe á 50cm, Seitenlängen 40cm
• Einzelobjekte menschlicher und nichtmenschlicher Historie: Luftschutzhelm (für Luftschutzwart) aus dem 2.WK aus einer aktuellen Ausgrabung in Berlin/ Hornissenbau der Kleinen Hornisse (Dolichovespula media) in Wildrose/ Granit (Teil einer Berliner Schweinebauchplatte)/ Moose auf Hölzern

Installation in der Ausstellung Diesseits und Eden im Foyer der LBS,  anlässlich des 101. Katholikentags in Münster, kuratiert von Susanne Hegmann.  Einführung von Dr. Stephan Trescher: Dr. Stephan Trescher-Redeauszug

Beteiligte: Christina Beifuss, Helga Franz, Katharina Fritsch, Susanne Hegmann, Nanne Meyer, Christina Paetsch

© VG BILD-KUNST Bonn für Helga Franz

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