Mobil.e.Stabil

Kleist Kultur- und Kongresszentrum. Eingeladener Wettbewerb Frankfurt Oder 2000
2. Rang, Entwurf/Konzeption, kinetisches Funktionsmodell für den Innenraum des Neubaus

Das Kreissegment Stabil(e) im Außenraum zeigt Licht mit dominierender Materialität; ein materiell zurückgenommenes Lichtspiel Mobil(e) in der Apside offenbart seine Variabilität mit den Veränderungen einfallenden Lichts bei räumlich reduzierten Elementen.

Quadratische transparente oder transluzide Lichtfiltergläser (Seitenlängen á 200cm) bilden das Mobil(e). Sie sind in der Apside Ost installiert und reflektieren in differierenden Geschwindigkeiten zentrisch gedreht Tages- oder Kunstlicht in den Raum und darüber hinaus. Das Kunstlicht wird über genau kalkulierte Systeme optischer Elemente gelenkt oder in Spektren gebrochen, im Luftraum wird es von den transparenten und transluziden Reflektoren in die Umgebung widergespiegelt.

Das diagonal gesetzte, in zwei Ebenen geneigte singuläre Kreissegment Stabil(e) mit acht Metern Durchmesser aus signalrotem Glas verbindet Außenfassade und Dachbereich und markiert den Haupteingang. Minimierte Form und Farbe akzentuieren den kristallinen, solitären Charakter des baulichen Gesamtkörpers.

Architekt: Springer, Hannover
© VG BILD-KUNST Bonn

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