space architecture. station_architecture of aftertomorrow

Berlin 2002

Der Asteroidengürtel im inneren Solarsystem ist Sprungbrett für dessen Erschließung und interstellare Reisen. Das Leben im System station wird bestimmt von künstlichen Räumen, einer weitgehend artifiziellen Umgebung und existentieller Abhängigkeit von Technologien, denn der Lebensraum Asteroid ist unwirtlich.

Kunst ist Mittler zwischen architektonischen Lebensräumen und All. Komponenten unterschiedlicher Funktion werden mit Asteroiden in Verknüpfung und in Rotation gebracht, um Schwerkraft zu erzeugen. Steinerne Asteroiden von mehreren Kilometern Durchmesser und in den Orbit der Steinasteroiden transportierte Metallasteroiden bilden ein Modell für Lebensräume im Asteroidengürtel. Eine mobile Konstruktionssphäre mit Mindestausstattung beherbergt die Montagecrew. Die Sphäre hat mindestens zwei rotierende Arme, um künstliche Schwerkraft zu erzeugen; sie setzt sich zum variablen Bedarf aus diversen Modulen zusammen.

Bestandteil des Modells ist auch eine Bernal-Sphäre, die zentral lokalisiert ist und einen in sich geschlossenen Lebensraum darstellt. Der Toruskomplex bietet Lebensbereiche wie Wohn- und öffentliche Räume, Pflanzungen und Lager. Energietechnische- und Kommu-
nikationsanlagen sind wie Ver- und Entsorgungsmodule mobile Einheiten und können dort angedockt werden. Der Durchmesser des Torus beträgt 1000 Meter, der Durchmesser des Torusringes 275 Meter.

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