Lebenswelten. Mengenlehre Superorganismus

Ausstellung Helga Franz. Leben forschen, Galerie im Körnerpark Berlin 2011
Mehrteilige Rauminstallation. Plexiglasschalen von 100cm und -ronden von 130cm Durchmesser, Futterinsekten in zwei Populationen (Schistocerca paranensis)

Zwei Biosphären sind über einen gläsernen Gang verbunden, dieser kann mittels Schleußen geöffnet oder geschlossen werden. Eine Biosphäre ist mit weißem, die andere mit schwarzem Sand als in sich geschlossene, artifizielle Lebenswelt gestaltet. Mittelamerikanische Heuschrecken (erhältlich als Lebendfutter für Terrarientiere), die in zwei divergierenden Populationen in die Biosphären eingesetzt werden, können über den Verbindungsweg in die jeweils andere Sphäre wechseln. Die Wüstenheuschrecken sind in ihrer angestammten Heimat, ähnlich den Wanderheuschrecken, im Kontext bestimmter Paradigmen eher als Plage verstanden, im Zusammenhang mit der Heimtierhaltung jedoch Futtertiere. Die Haltung zur Beobachtung der Beutetiere selbst wird in einem Kontext des gewohnten Zugriffs auf die Umwelt und des selbstverständlichen Verbrauchs von Ressourcen als Irritation erlebt.

Lebenswelten. Insekten I. Wachstum, Wanderungen, Zyklen

Versuchsreihen 2008–2010
Mehrteilige Rauminstallationen
Exemplarisch gewählte Bewohner in zwölf als Terrarien angelegten Lebenswelten verweisen auf Fragen um den Themenkomplex ‘Wachstum, Wanderungen, Zyklen’ und damit zugleich auf soziale und urbane Analogien. Verschiedene Populationen von Heuschrecken in als Terrarien angelegten Lebenswelten verändern in dieser Laborsituation während ihres Lebenszyklus‘ durch Metamorphose über Häutungen Größe, Aussehen und Sozialverhalten.

Lebenswelten. Biosphäre für Weltbürger

Ausstellung Helga Franz. Leben forschen, Galerie im Körnerpark Berlin 2011
Mehrteilige Rauminstallationen  mit Weinbergschnecken aus Restaurantbedarf, Plexiglasschalen von 100cm und -ronden von 130cm Durchmesser

© VG BILD-KUNST Bonn

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